Landkreis Börde testet am 10. September alle Sirenen
Am 10. September 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Warntag steht an. Im Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt) werden deshalb um Punkt 11:00 Uhr alle 280 Sirenen gleichzeitig losgelegt. Das Ganze ist ein großer Funktionstest, damit im Krisenfall jeder gewarnt wird.
Wer dann draußen ist, hört eine Minute lang einen Heulton, der mal stärker und mal schwächer wird. Das ist das Signal für eine allgemeine Gefahr. In den Bereichen Barleben, Oschersleben (Bode), Wanzleben-Börde und Haldensleben gibt es zusätzlich eine Sprachansage aus den Lautsprechern.
Nicht nur die Sirenen werden getestet. Auch die Handys sollen klingeln. Über das System Cell-Broadcast schicken die Behörden eine Nachricht an alle Smartphones und Handys, die gerade in der Funkzelle eines Sendemasts eingebucht sind. Das sieht dann aus wie eine normale SMS. Wer Warn-Apps wie NINA oder KATWARN auf dem Handy hat, bekommt ebenfalls eine Probemeldung der nationalen Warnzentrale.
Um 11:45 Uhr folgt dann die Entwarnung. Die Sirenen heulen dann eine Minute lang durchgehend. Auch hier gibt es in Barleben, Oschersleben (Bode), Wanzleben-Börde und Haldensleben eine entsprechende Sprachansage. Über die Warn-Apps kommt ebenfalls eine Nachricht, dass alles wieder okay ist. Über Cell-Broadcast gibt es jedoch keine Entwarnung.
Die Menschen im Landkreis müssen nichts Besonderes tun. Sie können den Tag nutzen, um zu prüfen, ob sie die Warnungen überhaupt bekommen. Wer noch keine Warn-App nutzt, kann sich diese jetzt aus dem App-Store laden.
Nach dem Test möchte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wissen, ob alles geklappt hat. Ab 11 Uhr am Warntag ist für sieben Tage eine Umfrage unter www.warntag-umfrage.de online. Dort können die Bürger berichten, ob sie die Sirenen gehört oder die Nachrichten auf dem Handy bekommen haben.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.bundesweiter-warntag.de.