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Lahn-Dill-Kreis stärkt Schutz für Kinder an Schulen

Copyright und Urheber siehe Solms

Die Jugendämter und das Schulamt haben ihre Zusammenarbeit neu geregelt. Lehrer sollen nun besser wissen, wie sie bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung reagieren müssen.

Im Lahn-Dill-Kreis (Hessen) und in der Stadt Wetzlar gibt es eine neue Vereinbarung zum Kinderschutz. Der Lahn-Dill-Kreis, die Stadt Wetzlar und das Staatliche Schulamt haben ihre Zusammenarbeit überarbeitet. Eigentlich gab es diesen Vertrag schon seit März 2021, doch nun wurde er an neue Anforderungen angepasst.

Das Ziel ist, dass Lehrer und anderes Schulpersonal im Ernstfall schneller und sicherer handeln können. Wenn ein Lehrer merkt, dass es einem Kind schlecht geht oder etwas nicht stimmt, soll er genau wissen, was zu tun ist. Dafür gibt es jetzt konkrete Hilfen: Die Vereinbarung enthält Checklisten mit Risiko- und Schutzfaktoren sowie Ablaufpläne für verschiedene Situationen. Außerdem wurden die Kontakt- und Notfallinfos der Fachstellen aktualisiert.

Die Verantwortlichen wollen damit die Lehrkräfte entlasten. Ein aktualisierter Leitfaden hilft den Lehrern dabei, Anzeichen von Misshandlung oder Vernachlässigung besser einzuordnen. So kann schneller entschieden werden, ob zum Beispiel das Jugendamt oder andere Fachstellen eingeschaltet werden müssen.

Unterzeichnet haben den Vertrag Torsten Menges vom Jugendamt des Lahn-Dill-Kreises, Thorsten Bender vom Jugendamt der Stadt Wetzlar sowie Michael Scholz vom Staatlichen Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg. Die Beteiligten sind sich einig, dass der Schutz von Kindern nur funktioniert, wenn alle Institutionen eng zusammenarbeiten und Familien frühzeitig Hilfe bekommen.

Quelle: Solms – zur Originalmeldung

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