Kriminalität in Nabburg sinkt aber Unfälle steigen
Am Montag, den 20. Juli 2026, trafen sich die Bürgermeister aus dem Bereich der Polizeiinspektion Nabburg zu einem Gespräch. Die stellvertretende Dienststellenleiterin KHKin Wittl und der Verkehrsexperte POK Bruckmeier präsentierten den Kommunalpolitikern dabei die Zahlen aus dem Jahr 2025.
Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizei 885 Straftaten registriert. Das sind fast zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. Vor allem Diebstähle und Gewalttaten kamen seltener vor. Einzig die Anzeigen wegen sexueller Straftaten stiegen an. Die Polizei vermutet den Grund dafür darin, dass die Menschen sensibler geworden sind und solche Taten häufiger melden.
Die Beamten konnten etwa 64,6 Prozent der Taten aufklären. Damit liegt die Quote in der Region fast auf dem gleichen Niveau wie im gesamten Bundesland Bayern. Die Polizei betont, dass man sich im Gebiet der Inspektion Nabburg nach wie vor sicher fühlen kann.
Die Situation auf den Straßen sah hingegen anders aus. Im Jahr 2025 gab es 1.017 Verkehrsunfälle. Das ist ein Anstieg um knapp acht Prozent. Im Schnitt passierten so etwa 2,8 Unfälle pro Tag. Bei 79 dieser Unfälle wurden Menschen verletzt, ein Mensch starb bei einem Unfall.
Ein großer Teil der Unfälle waren sogenannte Wildunfälle. In 511 Fällen stießen Fahrzeuge mit Wildtieren zusammen. Damit machten diese Zusammenstöße etwa 51 Prozent aller Unfälle aus.
Die Polizei aus Nabburg lobte am Ende die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden in der Region, etwa aus Stulln (Landkreis Schwandorf, Bayern), Schwarzach bei Nabburg oder dem Markt Schwarzenfeld. Diese Kooperation sei wichtig, um Verbrechen zu bekämpfen und Unfälle zu verhindern.
Quelle: Stulln – zur Originalmeldung