Kriminalität in Nabburg sinkt aber Verkehrsunfälle steigen
Die Polizeiinspektion Nabburg hat die Bürgermeister aus dem Zuständigkeitsbereich zu einem Sicherheitsgespräch eingeladen. Dabei stellten die stellvertretende Dienststellenleiterin KHKin Wittl und der Verkehrsexperte POK Bruckmeier den Bericht für das Jahr 2025 vor. Unter den Teilnehmern waren die Bürgermeister aus Stulln (Landkreis Schwandorf, Bayern), dem Markt Schwarzenfeld und der Gemeinde Schwarzach bei Nabburg.
Die Kriminalität ist im Gebiet der PI Nabburg zurückgegangen. Insgesamt wurden 885 Straftaten registriert. Das sind fast 10 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Vor allem gab es weniger Diebstähle und weniger Gewaltverbrechen. Nur bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gab es einen Anstieg. Die Polizei vermutet, dass die Menschen heute sensibler reagieren und solche Taten häufiger anzeigen.
Die Beamten konnten 64,6 Prozent der Fälle aufklären. Das liegt ziemlich genau auf dem Niveau des bayernweiten Durchschnitts. Mit einer Häufigkeitszahl von 593 Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt das Gebiet zudem deutlich unter dem Wert des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Die Polizei zieht daraus den Schluss, dass man in der Region nach wie vor sicher leben kann.
Ein anderes Bild zeigt die Verkehrslage. Im Jahr 2025 passierten 1.017 Unfälle. Das ist ein Anstieg um knapp 8 Prozent. Rechnerisch kam es jeden Tag zu etwa 2,8 Unfällen. Bei 79 dieser Vorfälle wurden Menschen verletzt. Eine Person starb bei einem Unfall.
Über die Hälfte aller Unfälle waren sogenannte Wildunfälle. Insgesamt stießen 511 Fahrzeuge mit Wildtieren zusammen. Die Polizei betonte am Ende des Termins, dass die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden wichtig sei, um Verbrechen zu bekämpfen und Unfälle zu verhindern.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Stulln – zur Originalmeldung