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Kreis Soest sucht neue Ideen für Dorfleben

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Wie bleiben kleine Dörfer lebendig und wie lockt man neue Leute für das Ehrenamt? 22 Ortsvorsteher haben sich dazu im Kreishaus ausgetauscht.

In vielen Dörfern im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen) ist es gar nicht so einfach, Menschen für die Gemeinschaft zu gewinnen. Besonders bei neu Zugezogenen ist es oft schwierig, diese schnell in das Dorfleben zu integrieren. Deshalb trafen sich vor kurzem 22 Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher im Kreishaus, um gemeinsam über Lösungen zu diskutieren.

Bei dem Treffen ging es nicht um einen fertigen Plan, der für jeden Ort passt. Stattdessen haben die Teilnehmer praktische Beispiele aus anderen Gemeinden besprochen. Sie haben darüber geredet, wie man Bürger besser anspricht und welche Angebote es braucht, damit die Nachbarschaft wieder enger zusammenrückt.

Moderiert wurde die Runde von Petra Prosoparis vom Netzwerk „Zukunftsraum Demografie“. Sie zeigte auf, unter welchen Bedingungen Beteiligung im Dorf funktioniert und wie man erste Ideen in die Tat umsetzen kann.

Ein wichtiger Punkt war zudem die sogenannte Mikroförderung. Über das Projekt „Zukunftsraum kommunale Demografiegestaltung“ können Dörfer zusammen mit ihrer Kommune Geld beantragen. Diese finanzielle Unterstützung ist vor allem für kleine Initiativen gedacht, damit aus einer Idee ein echtes Projekt wird. Auch die aktuelle Veranstaltung wurde über diese Förderung bezahlt.

Da das Interesse groß war, gibt es eine zweite Runde. Am Dienstag, den 6. Oktober, findet eine weitere Veranstaltung zum selben Thema statt. Ortsvorsteher, die dabei sein wollen, können sich noch bis zum 16. September per E-Mail an Susanne Bracht ([email protected]) anmelden. Falls zu viele Leute kommen wollen, wird unter den Anmeldungen gelost.

Quelle: Kreis Soest – zur Originalmeldung

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