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Kreis Segeberg bündelt Gesundheitsdienste in neuem Fachdienst

Copyright und Urheber siehe Kreis Segeberg

Seit dem 1. Juli 2026 gibt es im Kreis Segeberg eine neue Struktur beim Öffentlichen Gesundheitsdienst. Alle wichtigen Gesundheitsaufgaben werden nun zentral gesteuert.

Im Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) hat zum 1. Juli 2026 ein neuer Fachdienst seine Arbeit aufgenommen. Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) wird damit neu aufgestellt. Das Ziel ist einfach: Alle zentralen Aufgaben sollen künftig unter einer einzigen Leitung gebündelt werden. Das soll die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche verbessern und die Wege bei Abstimmungen verkürzen.

Zu diesem neuen Fachdienst gehören viele wichtige Bereiche. Dazu zählen der Infektionsschutz, der amtsärztliche Dienst sowie der Dienst für Kinder- und Jugendgesundheit. Auch der zahnärztliche Dienst, die Sozialpsychiatrie und die Gesundheitsplanung sind nun Teil dieser Struktur. Landrat Jan Peter Schröder erklärte, dass die Corona-Pandemie gezeigt habe, wie wichtig ein leistungsfähiger Gesundheitsdienst ist. In Krisenzeiten müssten Entscheidungen schnell fallen, weshalb man nun die richtigen Lehren aus dieser Zeit ziehe.

Für die Menschen im Kreis ändert sich am eigentlichen Angebot nichts. Die Leistungen des Gesundheitsamtes bleiben gleich. Der ÖGD begleitet die Bürger in allen Lebensphasen. Das reicht von den Untersuchungen beim Schuleintritt über die Zahnvorsorge in Kitas und Schulen bis hin zur Überwachung von Trink- und Badewasser. Auch Impfberatungen und Hilfe für Menschen in psychischen Notlagen gehören zum Alltag.

Christiane Rimbach, die Leiterin des Fachbereichs Soziales, Arbeit und Gesundheit, betont, dass der ÖGD als unabhängige Säule neben den normalen Ärzten und Krankenhäusern fungiert. Die neue Struktur soll lediglich dafür sorgen, dass die verschiedenen Fachgebiete besser ineinandergreifen.

Wer genau wissen möchte, welche Dienste angeboten werden, kann die Internetseite des Kreises unter www.segeberg.de/gesundheit besuchen. Dort gibt es auch den Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein (ZuFiSH) und verschiedene Online-Dienste. Weitere Informationen und Videos finden sich zudem auf www.oeffentlichergesundheitsdienst.de.

Quelle: Kreis Segeberg – zur Originalmeldung

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