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Kreis Kleve zahlt Geld für neue Gehölzstreifen

Landwirte im Kreis Kleve können ab sofort staatliche Zuschüsse beantragen, wenn sie Bäume und Sträucher auf ihren Feldern pflanzen.

Der Kreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) startet ein neues Förderprogramm namens „Agroforstsysteme“. Das Ziel ist einfach: Die Landwirtschaft in der Region soll mehr Gehölzstreifen anlegen. Solche Streifen aus Bäumen und Sträuchern helfen dabei, dass der Boden bei Wind und Regen nicht so schnell weggespült wird. Außerdem spenden sie Schatten, binden CO2 und bieten Insekten sowie Wildtieren einen Platz zum Leben.

Der Klever Kreistag hat die Regeln für das Geld bereits festgelegt. Anträge stellen können alle landwirtschaftlichen Betriebe im gesamten Kreisgebiet. Gefördert wird die Neuanlage von Gehölzstreifen auf Ackerland oder Dauergrünland. Dabei geht es um einheimische Laubbäume, Nutzhölzer oder Obstgehölze.

Das Geld gibt es nur für die ersten Kosten. Das bedeutet, der Kreis zahlt Zuschüsse für das Pflanzgut aus der Baumschule oder für Lohnunternehmer, die die Bäume in die Erde setzen. Wer die Pflanzen selbst pflegen muss oder spätere Kosten hat, bekommt dafür kein Geld. Auch stellt der Kreis selbst keine Pflanzen zur Verfügung.

Finanziell sieht es so aus: Die Betriebe können bis zu 50 Prozent der Kosten zurückbekommen. Es gibt allerdings eine Obergrenze von maximal 5.000 Euro pro Hektar. Insgesamt hat der Kreis Kleve 75.000 Euro für dieses Programm in den Haushalt eingeplant.

Wer mitmachen will, kann den Antrag direkt online stellen. Unter www.kreis-kleve.de/agroforst-foerderung gibt es das Formular, die genauen Richtlinien und eine Liste mit Baumarten, die nicht gefördert werden. Betreut wird das Ganze von der AG Klima des Kreises Kleve.

Quelle: Kreis Kleve – zur Originalmeldung

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