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Kreis Kleve informiert Drittklässler über HPV-Impfung

Eltern von Grundschülern erhalten bald wichtige Unterlagen zu einer Schutzimpfung gegen Krebs auslösende Viren.

Der Kreis Kleve (Nordrhein-Westfalen) möchte mehr Kinder gegen sogenannte HPV-Viren schützen. Diese humanen Papillom-Viren können später im Leben zu schweren Krankheiten führen. Dazu gehören unter anderem Krebs im Mund-Rachenraum oder an den Genitalorganen. Sowohl Mädchen als auch Jungen sind davon betroffen.

Um die Eltern aufzuklären, nutzt der Kreis einen einfachen Weg: Der zahnärztliche Dienst geht in die dritten Klassen der Grundschulen. Bei den normalen Reihenuntersuchungen bekommt jedes Kind einen versiegelten Umschlag mit nach Hause. Darin stecken ein Informationsschreiben und eine Broschüre des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).

Die Impfung wird eigentlich für alle Kinder zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen. Wer diesen Zeitraum verpasst hat, kann sich noch bis zum 18. Geburtstag impfen lassen. Laut Daten des Robert Koch Instituts ist die Impfquote im Kreis Kleve im Jahr 2024 noch ausbaufähig. Nur 61 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 42 Prozent der 15-jährigen Jungen waren vollständig geschützt.

Dr. Martina Scherbaum, die den Fachbereich Gesundheit im Kreis leitet, betont, dass die verfügbaren Impfstoffe einen sehr guten Schutz bieten. Die Informationsmaterialien sollen den Eltern helfen, eine Entscheidung für ihre Kinder zu treffen. Sie erklären genau, wie die Viren übertragen werden und wie die Impfung wirkt.

Wer weitere Details sucht, kann auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-kleve.de/hpv nachlesen.

Quelle: Kreis Kleve – zur Originalmeldung

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