Kranenburg: Biomasse aus Tanklastzug auf B9 neu ausgetreten
Am Dienstagmorgen gegen 8.37 Uhr gab es auf der B9 neu in Kranenburg (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) einen Zwischenfall mit einem Tanklastzug. Aus dem Fahrzeug lief eine Flüssigkeit aus, die anfangs niemand genau zuordnen konnte. Weil die Feuerwehr nicht wusste, was genau dort auf die Straße floss, alarmierte sie vorsichtshalber auch den CBRN-Zug des Kreises Kleve, der auf chemische und biologische Gefahren spezialisiert ist.
Einheiten aus Kranenburg, Nütterden und Frasselt eilten schnell an die Stelle. Als die ersten Retter eintrafen, sahen sie, dass aus dem Tankauflieger tatsächlich Flüssigkeit austrat. Die Feuerwehr sperrte sofort den Bereich ab und untersuchte die Lage. Kurz darauf konnte der Einsatzleiter klären, dass es sich gar nicht um gefährliche Chemikalien handelte. Es war lediglich Biomasse für eine Biogasanlage.
Damit war die größte Gefahr gebannt. Der Spezialzug aus Kleve konnte seine Fahrt abbrechen und zurückkehren. Trotzdem blieb Arbeit für die Feuerwehr vor Ort: Der Tanklastzug ließ sich nicht vollständig abschiebern, sodass immer wieder Flüssigkeit austrat. Die Feuerwehrleute mussten die Biomasse kontrolliert zurückhalten, damit sie sich nicht noch weiter ausbreitete. Auf der Fahrbahn hatte sich die Masse bereits großflächig verteilt.
Nach etwa einer Stunde war die Situation unter Kontrolle. Für die Reinigung der verschmutzten Straße wurde die Firma Straßen.NRW gerufen. Verletzungen gab es bei dem Vorfall nicht. Die Einsatzkräfte übergaben die Stelle schließlich an die zuständigen Stellen und beendeten ihren Einsatz.
Weitere Angaben zum Grund für den Leckage-Schaden liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Kranenburg – zur Originalmeldung