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Krefeld: Tribüne der Hubert-Houben-Kampfbahn muss weg

Die denkmalgeschützte Tribüne an der Hubert-Houben-Kampfbahn ist zu marode. Ein Gutachten zeigt: Nur der Abriss ist noch eine Option.

Eigentlich sollte die charakteristische Tribüne der Hubert-Houben-Kampfbahn in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) umfassend saniert werden. Das war Teil der Modernisierung der gesamten Anlage, die im Oktober starten soll. Doch die Pläne sind gescheitert, weil das Bauwerk in einem viel schlechteren Zustand ist als gedacht.

Bereits im November waren erste schwere Schäden aufgefallen. Daraufhin wurden die Tribüne sowie die Kabinen und Sanitäranlagen unter der Anlage sofort gesperrt. Seit Mai haben Experten eines Ingenieurbüros genau untersucht, ob man die Anlage noch retten kann. Dafür bauten sie ein Gerüst auf und bohrten 38 Betonkerne aus dem Bauwerk, um das Material im Labor zu prüfen.

Das Ergebnis ist eindeutig: In weiten Teilen der Konstruktion ist der Beton durch sogenannte Karbonatisierung zerstört. Das führt dazu, dass der Stahl im Inneren rostet und die Tribüne nicht mehr stabil genug ist. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass eine Reparatur weder sinnvoll noch bezahlbar wäre.

Da die Tribüne unter Denkmalschutz steht, gab es bereits einen Termin vor Ort mit den zuständigen Fachleuten. Trotz des Denkmalschutzes bleibt nur der Abbruch, da die Standfestigkeit nicht mehr garantiert werden kann. Was an der Stelle nach dem Abriss genau passieren soll, wird nun beraten. Weitere Details zur Zukunft des Bereichs liegen bislang nicht vor.

Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung

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