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Krefeld setzt Zeichen nach Terroranschlag auf CSD Berlin

Nach dem islamistischen Anschlag beim CSD in Berlin wehen in Krefeld Regenbogenflaggen auf Halbmast. Trotz der Ereignisse soll die lokale Demo im August stattfinden.

In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) wehen die Regenbogenflaggen vor dem Rathaus auf Halbmast. Grund dafür ist der islamistische Terroranschlag, der sich am 25. Juli 2026 beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ereignet hat. Dabei griffen Täter aus dem Hinterhalt unschuldige Menschen an. Es gibt Tote und Verletzte.

Oberbürgermeister Frank Meyer betonte, dass die Stadt mit allen Opfern fühle. Er sprach von einem feigen und brutalen Anschlag. Die Täter wollten mit ihrer Tat Angst und Hass verbreiten und die Demokratie sowie die Freiheit angreifen. Die Stadt will sich dem nicht beugen.

Wer seine Trauer ausdrücken möchte, kann dies vor dem Rathaus tun. In Absprache mit den Organisatoren wurde die Treppe dort als Ort für Trauerbekundungen eingerichtet. Dort können in den nächsten Tagen Blumen oder Kerzen abgelegt werden.

Auch der CSD in Krefeld findet nun wie geplant statt. Die Demonstration ist für Samstag, den 15. August, angesetzt. Unter dem Motto „Solidarität ist der Weg zum Frieden – Krefeld bleibt BUNT!“ wollen die Veranstalter gegen Diskriminierung protestieren. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr. Um 13 Uhr startet der Aufzug am Platz der Wiedervereinigung vor der Fabrik Heeder. Die Demo endet gegen 15 Uhr am Platz An der Alten Kirche in der Innenstadt mit einer Kundgebung und einem Bühnenprogramm.

Aus Sicherheitsgründen wird der genaue Weg der Demo vorab nicht bekannt gegeben. Die Veranstalter wollen so Störaktionen oder Gegendemonstrationen verhindern. Wegen der angespannten Lage prüfen die Behörden und die Organisatoren die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal genau. Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian erklärte, dass es zwar keine hundertprozentige Sicherheit bei Großveranstaltungen geben könne, man aber alles tun werde, um die Besucher zu schützen.

Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung

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