Krefeld: Fotoshooting gegen Rechtsextremismus in der Mediothek
In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) gibt es bald die Chance, Gesicht gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus zu zeigen. Die Initiative „Gesichter gegen Rechts“ organisiert ein offenes Fotoshooting in der Mediothek Krefeld. Die Aktion ist Teil einer großen Deutschlandtour, die vom 29. August bis zum 11. Oktober insgesamt 20 Städte besucht.
Das Projekt wird von den Fotografen Anne Manke, Samira Schulz, Arne Landwehr und Kai Mattern geleitet. Sie fotografieren Menschen, die für Demokratie, Menschenrechte und eine vielfältige Gesellschaft stehen. Bisher haben schon knapp 4.000 Menschen an der Aktion teilgenommen. Die Porträts entstehen vor bunten Hintergründen und sollen zeigen, dass sich viele Menschen nicht einschüchtern lassen.
Wer mitmachen möchte, sollte auf die Kleidung achten. Die Organisatoren bitten um neutrale oder einfarbige Sachen ohne Logos oder politische Sprüche, damit das Gesicht im Mittelpunkt steht. Das Shooting dauert nur wenige Minuten. Die Fotos werden später für die Öffentlichkeitsarbeit sowie in Online- und Printmedien genutzt.
Wer dabei sein will, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben. Diese kann man entweder vor Ort ausfüllen oder vorher auf der Internetseite der Initiative herunterladen und mitbringen. Termine für die Aufnahmen können unter www.gesichtergegenrechts.org/events/krefeld gebucht werden.
Neben dem Fotoshooting steht in Krefeld zudem die Interkulturelle Woche an. Diese findet vom 26. September bis zum 4. Oktober statt und beginnt traditionell mit einer großen Feier auf dem Südwall.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung