Krefeld: Einwohnerfragestunden jetzt auch online möglich
In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) wird es für die Bürger einfacher, mit der Politik in Kontakt zu treten. Bisher konnte man in den fünf Bezirksvertretungen mindestens zweimal im Jahr bei der Einwohnerfragestunde Themen aus dem eigenen Viertel ansprechen. Das passiert öffentlich direkt in den Sitzungen.
Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit: Wer nicht persönlich erscheinen möchte oder keine Zeit hat, kann seine Fragen einfach digital einreichen. Dafür hat die Stadt ein Online-Angebot im Serviceportal eingerichtet. Unter https://service.krefeld.de/einwohnerfragestunde/bezirksvertretung finden die Menschen ein Formular, über das sie ihre zuständige Bezirksvertretung auswählen und ihr Anliegen abschicken können.
Es gibt dabei aber ein paar Regeln, an die sich alle halten müssen. Pro Person sind maximal zwei Fragen erlaubt. Diese müssen spätestens 14 Tage vor der jeweiligen Sitzung eingereicht werden. Falls die Zeit in der Sitzung nicht reicht, um alles zu klären, bekommt man die Antwort später schriftlich.
Wer das Internet nicht nutzen möchte, kann es wie bisher machen. Fragen können weiterhin per E-Mail, schriftlich oder persönlich bei den Teamkoordinatoren in den Bezirksrathäusern abgegeben werden. Auch der Besuch der Sitzungen vor Ort bleibt natürlich möglich.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung