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Krefeld: Autofahrer rammt Streifenwagen bei Flucht

Ein Fahrer in einem Audi verursachte am Montag eine wilde Verfolgungsjagd durch Krefeld. Er rammte dabei ein Polizeiauto und flüchtete schließlich über die Autobahn.

Alles begann am Montag gegen 19:20 Uhr in Krefeld (Nordrhein-Westfalen). Polizisten wollten einen Fahrer eines Audis auf der Kölner Straße, etwa auf Höhe der Feldstraße, kontrollieren. Die Beamten wiesen den Mann an, bis zur nächsten Bushaltestelle zu fahren und dort anzuhalten. Doch der Fahrer hielt sich nicht an die Anweisung. Er gab stattdessen Gas und flüchtete über die Kölner Straße.

Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Während der Fahrt beging der Audi-Fahrer mehrere Verkehrsverstöße. Die Flucht schien erst in der Sackgasse Bäkerpfad zu enden. Doch anstatt anzuhalten, beschleunigte der Mann erneut und rammte den Streifenwagen. Durch den Aufprall wurde der Audi gegen den Metallzaun eines Firmengeländes geschleudert. Trotz des schweren Schadens an seinem Wagen fuhr der Mann einfach weiter.

Bei dem Zusammenstoß wurden die Polizisten leicht verletzt. Der Streifenwagen war so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahren konnte. Auf seinem weiteren Weg überfuhr der Fahrer noch mehrere Warnbarken und beschädigte ein anderes Auto, das gar nicht in den Vorfall verwickelt war. Schließlich gelangte er auf die Autobahn A44 in Richtung Mönchengladbach. Dort verloren die Beamten den Sichtkontakt zu ihm.

Später fanden die Polizisten den stark beschädigten Wagen. Er war in einer Wohnsiedlung in Erkelenz-Venrath geparkt. Die Beamten der Polizei Heinsberg haben das Auto sichergestellt.

Wer das Fahrzeug bemerkt hat oder Hinweise zum Fahrer geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02151 6340 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. Die Ermittlungen zum Fahrer und den Gründen für die Flucht dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Krefeld – zur Originalmeldung

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