Krefeld: Drogenfunde bei Kontrollen in der Innenstadt
Am Donnerstag, den 13. August 2026, war die Polizei in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) früh auf den Beinen. Zwischen 7 Uhr und 12:30 Uhr führten die Beamten gemeinsam mit der Bundespolizei einen Sondereinsatz durch. Ziel war es, die Präsenz in der Innenstadt zu erhöhen und verschiedene Plätze zu kontrollieren. Insgesamt schauten sich die Polizisten 26 Menschen genauer an.
Ein besonders erfolgreicher Griff gelang am Dr.-Hirschfelder-Platz. Dort kontrollierten die Beamten einen 31-jährigen Mann aus Duisburg. Bei ihm fanden sie eine größere Menge Heroin. Als die Polizei weiter suchte, kamen EC-Karten und Ausweise zum Vorschein, die gar nicht dem Mann gehörten. Zudem stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits zwei Haftbefehle vorlagen. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin fest.
Auch am Südausgang des Hauptbahnhofs gab es einen Treffer. Von den dort kontrollierten 11 Menschen hatte ein 45-jähriger Krefelder eine kleine Menge Heroin bei sich. Die Polizei nahm die Droge an sich.
Neben den Drogenfunden gab es im Bereich des Südwalls weitere Maßnahmen. Die Beamten sprachen dort diverse Aufenthaltsverbote aus. Insgesamt mussten 25 Menschen den Bereich verlassen, da sie Platzverweise erhielten.
Gegen den 31-Jährigen und den 45-Jährigen wurden nun Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Polizei kündigte an, dass es solche Schwerpunktkontrollen in der Innenstadt auch in Zukunft geben wird.