Krefeld setzt auf flexible Ausbildung für Nachwuchs
Die Stadtverwaltung in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) sucht händeringend nach neuen Leuten. Da die Kassen der Kommunen derzeit knapp sind, setzt die Stadt auf ein Modell, bei dem die Auszubildenden nicht nur in einer Abteilung bleiben, sondern viele verschiedene Bereiche kennenlernen. So sollen die neuen Mitarbeiter flexibler einsetzbar sein.
Ein wichtiger Teil davon ist die sogenannte Azubi-Firma. Diese gibt es nun schon fünf Jahre. In drei Räumen an der St. Töniser Straße 60 gibt es neun Arbeitsplätze, die direkt an die Ausbildungsleitung angedockt sind. Dort arbeiten die Nachwuchskräfte an echten Aufträgen aus dem Verwaltungsalltag. Bisher haben mehr als 100 Azubis aus dem mittleren und gehobenen Dienst dort einen Abschnitt absolviert und insgesamt 130 echte Projekte abgeschlossen. Die Stadt tauscht sich dabei auch mit anderen Städten wie Essen, Dortmund und Frankfurt aus.
Zusätzlich gibt es seit zwei Jahren den sogenannten Flexpool. Das ist eine eigene Einheit für Mitarbeiter, die dort fest angestellt sind, aber je nach Bedarf für einige Monate in andere Fachbereiche geschickt werden. Das hilft der Stadt, Arbeitsspitzen oder plötzlichen Personalmangel schnell abzufangen. Auch für Auszubildende ist der Einsatz in diesem Pool mittlerweile Pflicht, damit sie lernen, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten.
Insgesamt bietet die Stadtverwaltung mit rund 4.500 Beschäftigten 34 verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge an. Aktuell starten wieder neue Nachwuchskräfte in ihre Ausbildung. Wer Interesse an einem Job oder einem Studienplatz hat, findet alle Informationen im Karriere-Portal unter www.krefeld.de/karriere oder im Stellenportal der Stadt.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung