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Kranenburg hat 32 Bushaltestellen barrierefrei gemacht

In der Gemeinde wurden die Haltestellen komplett modernisiert. Blindenleitstreifen und neue Wartehallen sollen das Einsteigen für alle einfacher machen.

In Kranenburg (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) sind die Arbeiten an den Bushaltestellen fertig. Insgesamt 32 Standorte im gesamten Gemeindegebiet wurden barrierefrei umgebaut. Die Firma Loock GmbH aus Kleve hat den Auftrag ausgeführt. Gestartet war das Projekt am 21. Mai 2024, am 22. Juni 2026 wurden die Arbeiten abgeschlossen.

Das Ziel war, dass jeder die Busse einfacher nutzen kann. Deshalb wurden an allen 32 Stellen taktile Leitsysteme verlegt. Das sind spezielle Blindenleitstreifen auf dem Boden, die sehbehinderten Menschen helfen, sich zurechtzufinden. Außerdem gibt es jetzt erhöhte Busborde. Dadurch können die Fahrgäste ohne Stufen direkt in den Bus ein- und aussteigen.

Auch optisch und praktisch gibt es viele Neuerungen. Es wurden 15 neue Wartehallen aus Glas aufgestellt. Damit es abends heller ist, kamen 18 neue Straßenleuchten hinzu, wobei einige davon mit Solarstrom laufen. Zudem wurden alle Haltestellen einheitlich mit Bänken, Mülleimern und Bügeln für Fahrräder ausgestattet.

Das gesamte Projekt kostete über eine Million Euro. Die Gemeinde musste dafür jedoch nichts bezahlen, da der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die Kosten zu 100 Prozent übernommen hat. Die Grundlage für den Ausbau war der Nahverkehrsplan des Kreises Kleve.

Quelle: Kranenburg – zur Originalmeldung

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