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Kranenburg: Feuerwehr übt Wasserversorgung und löscht sofort Brand

Die Feuerwehr und das THW trainierten am Freitagabend den Umgang mit einer mobilen Wasserblase. Kurz darauf mussten sie das Gelernte bei einem echten Flächenbrand direkt anwenden.

Am Freitag, den 7. August, trafen sich gegen 19 Uhr die Einheiten Nütterden und Frasselt der Feuerwehr Kranenburg (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) mit dem THW Kleve. Am Waldparkplatz am Galgensteeg stand eine gemeinsame Übung auf dem Plan. Zusammen mit dem Revierförster von Wald und Holz NRW trainierten die Männer, wie sie bei Bränden in der Natur schnell an Wasser kommen. Das ist gerade jetzt wichtig, weil es in der Region sehr trocken ist und es immer öfter brennt.

Im Mittelpunkt stand ein Lkw vom THW. Dieser hat eine mobile Wasserblase an Bord, die 5.000 Liter fasst. Das ist besonders nützlich, wenn es im Wald keine Hydranten oder Teiche gibt. Die Einsatzkräfte testeten das System, prüften vorhandene Löschteiche und besprachen, wie Waldwege besser ausgebaut werden können, damit die großen Wagen überhaupt bis zum Feuer vorkommen.

Doch die Theorie hielt nicht lange an. Noch während die Beteiligten den Abend besprachen, gab es einen Alarm. In Kranenburg-Wyler brannte eine Fläche. Da es dort kaum Wasserquellen gibt, entschied der Einsatzleiter, das Fahrzeug aus Nütterden und das THW sofort zum Brand zu schicken.

Vor Ort funktionierte das Konzept aus der Übung genau wie geplant. Die große Wasserblase des THW füllte das Löschfahrzeug der Einheit Wyler immer wieder auf. So hatten die Retter eine konstante Wasserzufuhr und konnten das Feuer schnell löschen. Da der Brand direkt an der Grenze passierte, halfen auch die niederländischen Kollegen. Die Feuerwehr aus den Niederlanden zeigte sich beeindruckt von der mobilen Wasserblase und ließ sich das System erklären.

Nachdem die Einsatzkräfte alles gründlich gelöscht und das umliegende Gelände bewässert hatten, war der Einsatz beendet. Gegen 23 Uhr konnten die Männer endlich nach Hause fahren. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Kranenburg – zur Originalmeldung

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