Konstanz: Motorboot verletzt Jugendlichen auf Stand-Up-Paddel
Es war ein geschäftiger Nachmittag auf dem Rhein in Konstanz (Baden-Württemberg). Gegen 14:15 Uhr war auf dem Wasser viel los. Ein Motorbootfahrer passte dabei nicht gut auf und übersah einen Jugendlichen, der mit seinem Stand-Up-Paddel auf dem Fluss unterwegs war.
Durch den Zusammenstoß stürzte der Junge ins Wasser. Dabei kam er mit der Schiffsschraube des Bootes in Kontakt. Er zog sich mehrere Schnittverletzungen am Bein und am Fuß zu. Eine Schwimmweste rettete ihm vermutlich vor einem schlimmeren Unglück: Sie sorgte dafür, dass er seitlich am Boot vorbeigezogen wurde und nicht unter das Fahrzeug geriet.
Ein Bademeister vom Rheinstrandbad beobachtete die Szene und sprang sofort ein, um dem Jugendlichen zu helfen. Er brachte den Verletzten ans Ufer. Dort versorgte der Bademeister ihn zuerst, bis kurz darauf der Rettungsdienst eintraf und die Behandlung übernahm.
Ein Begleiter des Jugendlichen war ebenfalls mit einem Paddelbrett auf dem Wasser. Als er die Verletzungen seines Freundes sah, verlor er das Bewusstsein. Auch er musste medizinisch versorgt werden. Beide wurden schließlich mit dem Rettungswagen in das Klinikum Konstanz gebracht. Die Wunden des Jugendlichen mussten im Krankenhaus genäht werden.
Die Wasserschutzpolizei Konstanz hat den Unfall aufgenommen. Der Schiffsverkehr wurde durch den Vorfall nicht behindert.
Die Ermittlungen der Polizei sind abgeschlossen.