Kommunalpolitiker fordern mehr Geld für Gemeinden in Denkendorf
Am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, kam es im Rathaus von Denkendorf (Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg) zu einem sogenannten kommunalpolitischen Gipfel. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. David Preisendanz (CDU) trafen sich dort die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Wahlkreis Esslingen. Auch Landrat Marcel Musolf und Klaus Mack, der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, waren dabei.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Geld. Viele Städte und Gemeinden haben derzeit kaum noch Spielraum in ihren Kassen. Das liegt vor allem daran, dass die Ausgaben für gesetzliche Pflichtaufgaben immer weiter steigen. Die Bürgermeister warnten davor, dass dadurch wichtige Investitionen und freiwillige Angebote auf der Strecke bleiben könnten. Besonders betroffen sind Bibliotheken, Kulturangebote oder Schwimmbäder. Für Bürgermeister Ralf Barth ist dabei vor allem das örtliche Freibad in Denkendorf ein wichtiges Thema.
Die Kommunalpolitiker forderten deshalb nicht nur mehr Geld, sondern auch verlässliche Regeln. Sie wollen selbst entscheiden können, welche Projekte in ihrem Ort wirklich wichtig sind, ohne dass Berlin oder Stuttgart alles vorschreiben.
Dr. David Preisendanz zeigte sich im Gespräch verständnisvoll gegenüber dem Frust der Bürgermeister. Er will erreichen, dass die Erfahrungen aus den Rathäusern stärker in die Politik auf Bundesebene einfließen. Ziel ist es, dass die Gemeinden wieder mehr eigenen Handlungsspielraum bekommen, indem man vor allem bei den Kosten ansetzt.
Der Dialog zwischen dem Bund, dem Land und den Kommunen soll in Zukunft fortgesetzt werden. Ob daraus konkrete finanzielle Entlastungen für die Gemeinden im Kreis Esslingen werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: Denkendorf – zur Originalmeldung