Köln: ReparaturMobil hilft gegen Wegwerfmentalität
In Köln (Nordrhein-Westfalen) geht es wieder an die Arbeit, um Müll zu vermeiden. Am Mittwoch, den 9. September, und Donnerstag, den 10. September 2026, ist das sogenannte „ReparaturMobil“ wieder im Einsatz. Von 11 bis 16 Uhr stehen Experten auf dem Campus der Uniklinik Köln in der Joseph-Stelzmann-Straße 9a (Stadtteil Lindenthal) bereit. Alle Bürger können ihre defekten Sachen mitbringen und gemeinsam mit den Fachleuten reparieren.
Die Aktion ist kostenlos und Teil der „Tage der Nachhaltigkeit“. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Innovationsbüro der Stadt, der Köln International School of Design und den AWB Abfallwirtschaftsbetrieben. Wer mehr wissen will, findet Infos auf den Seiten der Uniklinik oder unter innovative-stadt.koeln/koeln-repariert.
Ein weiteres Thema, das viele Kölner bewegt, ist die Wohnsituation. Am Dienstag, den 1. September 2026, gibt es in der Zentralbibliothek in der Hohen Straße 68-82 eine Buchpremiere zum Thema „Die Wohnkrise“. Die Autoren Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach diskutieren dort ab 19 Uhr mit der Journalistin Sarah Brasack darüber, warum politische Maßnahmen oft nicht helfen und wie die Krise den Zusammenhalt in der Gesellschaft gefährdet. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Ein Ticket kostet 8 Euro, ermäßigt gibt es Karten für 6 oder 4 Euro. Man kann sie vorab bei Kölnticket oder direkt an der Abendkasse kaufen.
Auch in der Musikszene gibt es Neuigkeiten. Beim Wettbewerb „ZettEmm Open 2026“ hat die Jury nun entschieden. Sieben junge Komponisten wurden ausgezeichnet: Alma Meretoja, Franziska Wendland, Jakob Hefer, Martin Kreissl, Lara-Maria Adler, Jakob-Arda Satir und Mila Stencel. Die Rheinische Musikschule Köln hat den Wettbewerb zusammen mit einem Konservatorium aus Finnland organisiert.
Wer die preisgekrönten Stücke hören möchte, kann dies am 7. November 2026 tun. Die Werke werden beim 14. Jugendfestival für zeitgenössische Musik in der Alten Feuerwache aufgeführt. Details zu den Gewinnern stehen auf der Webseite der Stadt Köln.
Quelle: Köln – zur Originalmeldung