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Köln: Audi-Fahrer flieht über Autobahnen nach Burscheid

Ein 29-Jähriger löste am Donnerstagabend eine wilde Jagd durch Köln und über zwei Autobahnen aus. Am Ende stoppte eine Polizeisperre den Wagen.

Alles begann am Donnerstagabend gegen 20 Uhr in Köln-Ehrenfeld (Nordrhein-Westfalen). Polizisten bemerkten dort einen Audi S5, der viel zu schnell unterwegs war. Die Beamten wendeten ihren Streifenwagen, um den Fahrer anzuhalten. Doch anstatt zu bremsen, trat der 29-Jährige voll aufs Gas.

Die Flucht wurde schnell gefährlich. Der Mann ignorierte mehrfach rote Ampeln und raste sogar in den Gegenverkehr, um andere Autos zu überholen. Danach floh er über die Autobahnen 57 und 1. Dort hielt er sich nicht an die Regeln und überholte immer wieder andere Fahrzeuge über den Standstreifen.

Die Polizei verlor den Audi zwischendurch aus den Augen. Dann kam ein Hubschrauber zum Einsatz, der den Wagen aus der Luft im Blick behielt und die Streifenwagen leitete. Schließlich endete die Fahrt auf der Bundesstraße 51 in Burscheid. Dort hatten die Beamten eine Sperre aufgebaut, an der der Fahrer stoppen musste.

Als die Polizisten den Mann festnahmen, kam einiges ans Licht: Er hat keinen gültigen Führerschein und der Audi war nicht versichert. Zudem fanden die Beamten bei ihm Bargeld in mittlerer vierstelliger Höhe, das sie sicherstellten.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Straßenrennens und eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Köln – zur Originalmeldung

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