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Klinikum Idar-Oberstein sucht neuen starken Partner

Copyright und Urheber siehe Landkreis Birkenfeld

Die kommunalen Eigentümer des Krankenhauses wollen einen neuen Partner finden. Die Belegschaft wurde bereits informiert, die Patientenversorgung läuft normal weiter.

Im Klinikum Idar-Oberstein (Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz) gibt es eine wichtige Änderung bei der Führung. Die kommunalen Gesellschafter suchen ab sofort nach einem neuen Partner, der gemeinsam mit ihnen Verantwortung für das Haus übernimmt. Offiziell gestartet ist der Prozess bei einer Versammlung, bei der alle Mitarbeiter anwesend waren.

Konkret geht es darum, dass die Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) ihre Anteile von 50,05 Prozent abgeben soll. Der Grund dafür ist finanzieller Natur: Die SHG kann die geforderten Sicherheitsleistungen für den geplanten Ergänzungsneubau des Klinikums nicht in dem Umfang übernehmen, den die Kommunalaufsicht im Saarland verlangt. Im November 2025 hatten die Kommunen bereits ein eigenes Bürgschaftspaket geschnürt, um den Neubau finanziell abzusichern. Jetzt soll ein neuer, finanziell starker Krankenhausträger gefunden werden, der diese Entwicklung mitträgt.

Für die Angestellten im Haus gibt es gute Nachrichten: Landrat Miroslaw Kowalski und Oberbürgermeister Frank Frühauf betonten vor der Belegschaft, dass alle Arbeitsverträge, die Bedingungen und das Tarifrecht genau so bleiben, wie sie sind. Die Mitarbeiter sollen keine Nachteile durch den Wechsel haben. Auch für die Patienten ändert sich erst einmal nichts; der Klinikbetrieb läuft stabil weiter.

Um einen neutralen Prozess zu garantieren, haben die Kommunen Experten von der Dornbach Health Care GmbH aus Mainz und die Rechtsanwältin Carola Hollnack mit der Suche beauftragt. Zudem unterstützt Jörg Mehr seit Dezember 2025 die Geschäftsleitung, um die Strategie und den Neubau voranzutreiben. Die kommunalen Gesellschafter – der Landkreis Birkenfeld sowie die Stadt Idar-Oberstein und die Stadt und Verbandsgemeinde Baumholder – bleiben weiterhin beteiligt. Sie wollen sicherstellen, dass das Klinikum fest in der Region verankert bleibt und im Sinne der Bürger geführt wird.

Wie es nun konkret weitergeht und welcher Partner am Ende ausgewählt wird, ist noch offen. Die weiteren Schritte werden in den zuständigen Gremien beraten.

Quelle: Landkreis Birkenfeld – zur Originalmeldung

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