Birkenfeld: Ohne Führerschein über rote Ampel gefahren
Es war Mittwochabend gegen 21:40 Uhr in Birkenfeld (Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz). Ein 31-jähriger Mann fuhr mit seinem VW über den Kirchweg. An der Ampel wollte er nach links auf die Bundesstraße 294 abbiegen. Für ihn war die Ampel grün.
Zur gleichen Zeit kam ein 24-Jähriger mit einem Ford auf der B294 entgegen. Er übersah vermutlich die rote Ampel und fuhr einfach weiter. In der Einmündung knallten die beiden Autos dann aufeinander.
An den Fahrzeugen entstand ein hoher Sachschaden. Beim VW lag dieser bei etwa 6.000 Euro, während der Ford Schäden von rund 4.500 Euro davontrug. Insgesamt ergibt das eine Summe von 10.500 Euro.
Als die Polizei die Daten der Fahrer überprüfte, kam eine weitere Sache ans Licht: Der 24-Jährige besitzt gar keinen gültigen Führerschein. Er muss sich nun nicht nur um die Kosten des Unfalls kümmern, sondern auch mit einem Strafverfahren rechnen. Es geht dabei um das Fahren ohne Fahrerlaubnis und den Rotlichtverstoß.
Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.