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Landrat besucht Göttenbach-Gymnasium in Idar-Oberstein

Copyright und Urheber siehe Landkreis Birkenfeld

Landrat Miroslaw Kowalski hat die Schule im Stadtteil Weierbach besucht. Dabei ging es um neue Sportanlagen und die Ausstattung der Schule.

Kurz vor den Sommerferien war Landrat Miroslaw Kowalski zu Gast am Göttenbach-Gymnasium in Idar-Oberstein (Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz). Er besucht derzeit alle elf Schulen, die vom Kreis getragen werden, um die Leute vor Ort kennenzulernen und über Probleme zu sprechen.

Schulleiterin Manuela Schmitt und ihre Stellvertreterin Bettina Schäfer zeigten dem Landrat das Gebäude und das Gelände. Die Schule liegt seit 1982 im Grünen, oberhalb des Stadtteils Weierbach. Aktuell gehen dort etwa 550 Schüler zur Schule, die von mehr als 50 Lehrkräften unterrichtet werden.

Mit den Klassenzimmern und Fachräumen ist die Schule zufrieden. Das liegt vor allem an Sanierungen aus dem Jahr 2010 und dem Bau der Mensa im Jahr 2015. Die Mensa wird nicht nur für das Essen der 70 Ganztagsschüler genutzt, sondern auch für Konzerte und Schulfeste. Außerdem wurden die Bibliothek und der Schulgarten vor kurzem modernisiert.

Eine gute Nachricht gibt es für den Sport: Dank einer privaten Spende kann der Kreis bald die Sportanlage „Auf der Bein“ sanieren. Zusammen mit der Stadt Idar-Oberstein soll der alte Hartplatz in einen Kunstrasen verwandelt werden. Außerdem gibt es neue Anlagen für Leichtathletik. Davon profitieren nicht nur die Gymnasiasten, sondern auch die Grundschule sowie die Nahetal- und Sprachheilschule.

Ein Problem gibt es jedoch noch bei der Sporthalle 2. Wenn Schnee auf dem Flachdach liegt, muss die Halle aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Hier hofft die Schulleitung, dass der Kreis bald eine Lösung findet, damit die Halle wieder immer genutzt werden kann.

Auch über den Unterricht wurde gesprochen. Die Schule setzt stark auf Fremdsprachen. Ab der 7. Klasse gibt es bilingualen Unterricht in Englisch und Deutsch. Zudem pflegt die Schule Kontakte nach Frankreich und Rumänien. Kürzlich reiste eine Gruppe im Rahmen des Erasmus+-Programms nach Polen und besuchte die Gedenkstätte Auschwitz.

Das Gymnasium hat eine lange Geschichte. Es wurde 1872 gegründet und war früher an verschiedenen Orten in der Stadt, unter anderem dort, wo heute das Polizeigebäude in der Hauptstraße 236 steht. Erst 1982 zog die Schule an den heutigen Standort im Waldrand.

Quelle: Landkreis Birkenfeld – zur Originalmeldung

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