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Kiel: Gartenlaube und Werkstatt in Flammen

Die Feuerwehr in Kiel hatte einen stressigen Vormittag. In der Stadtrade brannte eine Gartenlaube komplett nieder und griff auf ein Nachbargebäude über.

Am Vormittag ging es in der Stadtrade (Kiel, Schleswig-Holstein) heiß her. Gegen 9.36 Uhr rückten die Retter zu einem Brand aus. Als sie ankommen, stand eine Gartenlaube, die etwa fünf mal drei Meter groß war, bereits in Vollbrand. Das Holzgebäude war zu diesem Zeitpunkt schon fast komplett niedergebrannt.

Das Feuer blieb nicht auf die Laube beschränkt. Die Flammen griffen auf ein Werkstattgebäude direkt daneben über. Um den Brand zu löschen, schickten die Einsatzleiter sechs Trupps mit Atemschutzmasken und zwei Schläuchen ins Gebäude. Insgesamt waren rund 50 Leute im Einsatz, darunter Teams der Hauptfeuerwache, der Ost- und Nordwache sowie der Freiwilligen Feuerwehr Russee. Schließlich konnten sie das Feuer unter Kontrolle bringen und löschen.

Noch während die Männer in der Stadtrade kämpften, gab es um 10.28 Uhr einen weiteren Alarm. Im Tiroler Ring hatte ein Anwohner Gas gerochen, während er an seinem Haus arbeitete. Er rief sofort die Feuerwehr und die Stadtwerke. Die Einsatzkräfte der Ostfeuerwache, der Hauptfeuerwache und der Freiwilligen Feuerwehr Elmschenhagen prüften die Lage vor Ort. Zum Glück war nichts passiert, sodass die Retter schnell wieder abziehen konnten.

Kurz darauf, um 11.08 Uhr, gab es einen dritten Vorfall in der Blitzstraße. Aus einem Fenster im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses stieg Rauch auf. Weil die anderen Wachen bereits im Einsatz waren, rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Kiel-Meimersdorf und Moorsee aus. Sie hatten die verwaiste Ostfeuerwache übernommen, um die Lücke zu füllen. Vor Ort fanden sie die Ursache schnell: Jemand hatte Essen auf dem Herd vergessen, das angebrannt war. Der Einsatz war schnell erledigt.

Für die Feuerwehr war dieser Vormittag eine echte Herausforderung. Da mehrere Einsätze fast gleichzeitig passierten, waren viele Kräfte und Fahrzeuge gleichzeitig gebunden. Glücklicherweise wurde bei keinem der drei Vorfälle jemand verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache in der Stadtrade dauern an.

Quelle: Feuerwehr Kiel – zur Originalmeldung

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