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Kiel bekommt neue Hybridfähre Schilksee

Menschen werkeln im Garten Foto: stock.adobe.com

Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel hat ihr Flotten-Update vorangetrieben und eine neue, klimafreundliche Fähre getauft.

In Kiel (Landeshauptstadt Schleswig-Holstein) gibt es Zuwachs auf dem Wasser. Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) hat am Dienstag an der Reventloubrücke die neue Fähre „Schilksee“ getauft. Das Schiff ersetzt ein Vorgängerschiff mit demselben Namen, das bereits vor einem halben Jahr ausgemustert wurde.

Die neue „Schilksee“ ist ein Plug-in-Hybrid. Das bedeutet, sie kann mit Strom fahren und so die Umwelt schonen. Sie wird künftig die Fährlinie F1 verstärken. Für die SFK ist das ein wichtiger Schritt, um die gesamte Flotte moderner und sauberer zu machen. Seit 2020 hat die Gesellschaft bereits acht neue Schiffe von der Werft Holland Shipyards bekommen. Damit wurden fünf alte Dieselschiffe ersetzt. Fünf der neuen Boote sind Hybride, drei fahren komplett elektrisch.

Auch die Technik wird günstiger und besser. Cor Hoogendoorn, der Chef der Werft, erklärte, dass die Batterien deutlich preiswerter geworden sind. Während man für die Fähre „Gaarden“ noch 600 Euro pro Kilowattstunde bezahlen musste, waren es bei der „Schilksee“ nur noch 200 Euro – und das bei einer höheren Leistung.

Die SFK plant bereits die nächsten Schritte. Die Schwentine-Linie F2 soll ausgebaut werden, unter anderem mit zwei Doppelendfähren. Ab dem Jahr 2028 soll dort zudem die „Sventana“ im Einsatz sein, eine Fähre, die ganz ohne Kapitän autonom fährt.

Neben dem neuen Schiff gibt es in der Stadt weitere Klimaprojekte. So gibt es am 8. Juli von 17 bis 19 Uhr ein Treffen für „Klimacher“ in der Quartierswerkstatt Südfriedhof (Lutherstr. 12). Dort geht es darum, mehr Grün und weniger Asphalt in die Stadt zu bringen. Wer mitmachen will, muss sich bis zum 6. Juli per E-Mail bei Helene Riedel anmelden.

Zudem findet am 29. Juni von 17 bis 20 Uhr der 45. Kieler Energiediskurs im Wissenschaftszentrum (Fraunhofer Str. 13) statt. Experten diskutieren dort über den aktuellen Stand der Klimapolitik. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind.

Quelle: Kiel – zur Originalmeldung

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