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Kiel: Bundespolizei schnappt Gestellten am Hauptbahnhof

Ein 35-jähriger Mann versuchte am späten Abend vor der Polizei zu flüchten. Er war wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe gesucht worden.

Gegen 23 Uhr war die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Kiel (Schleswig-Holstein) auf Streife. Dabei fiel den Beamten ein Mann auf. Er sah einer gesuchten Person sehr ähnlich und verhielt sich auffällig.

Als der 35-Jährige die Polizisten bemerkte, wollte er schnell weg. Er verließ den Bahnhof in schnellen Schritten, doch die Beamten waren schneller. Sie konnten ihn am Ausgang an der Raiffeisenstraße stoppen und kontrollieren.

Bei der Überprüfung kam schnell heraus, warum der Deutsche so nervös war: Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Bereits im Juni 2025 hatte ein Amtsgericht den Mann wegen eines gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt. Er sollte eine Geldstrafe von 900 Euro zahlen, war aber seitdem untergetaucht. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn insgesamt siebenmal ausgeschrieben, um seinen Aufenthaltsort zu finden.

Da der Mann das Geld für die Strafe nicht bezahlen konnte, wurde er festgenommen. Gegen 00:30 Uhr brachten die Beamten ihn in die Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen absitzen.

Ob es weitere rechtliche Schritte gegen den Mann gibt, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kiel – zur Originalmeldung

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