Kehl: Mann mit gefälschtem Ausweis schnell verurteilt
Die Bundespolizei kontrollierte einen Mann aus Kasachstan an einer Straßenbahnhaltestelle in Kehl (Baden-Württemberg). Der Mann war kurz zuvor mit der Straßenbahn von Frankreich nach Deutschland eingereist.
Als die Beamten ihn ansprachen, zeigte er nur Kopien seiner Reisedokumente. Darunter war ein Visum, das bereits abgelaufen war. Andere Papiere, die ihm die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland erlaubt hätten, hatte er nicht dabei.
Dann durchsuchten die Polizisten den Mann. Dabei fanden sie eine rumänische Identitätskarte. Die Beamten stellten schnell fest, dass es sich dabei um eine komplette Fälschung handelte. Das Dokument wurde sofort sichergestellt.
Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat und der Fall recht eindeutig war, griff die Staatsanwaltschaft Offenburg zu einem beschleunigten Verfahren. Das bedeutet, dass der Prozess viel schneller abläuft als sonst, weil die Beweise klar sind und der Beschuldigte sonst kaum erreichbar wäre.
Schon am nächsten Tag, Mittwoch, den 22. Juli 2026, entschied das Amtsgericht Offenburg. Der Mann wurde wegen der versuchten unerlaubten Einreise und wegen der gefälschten Ausweise zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt. Direkt nach dem Urteil wurde er wieder nach Frankreich zurückgewiesen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung