Kehl: Mann mit gefälschtem Ausweis im Bus gestoppt
Ein Fernreisebus fuhr am 22. Juli 2026 von Frankreich kommend über die Europabrücke nach Kehl (Baden-Württemberg). Dort warteten Beamte der Bundespolizei und kontrollierten die Passagiere. Bei einem 46-jährigen Mann aus der Türkei gab es schnell Probleme mit den Papieren.
Der Mann konnte sich zunächst nur mit einer türkischen Identitätskarte ausweisen. Das reichte den Beamten nicht aus, um die Einreise zu erlauben. Sie vermuteten, dass der Mann versuchte, illegal nach Deutschland zu kommen. Deshalb durchsuchten die Polizisten sein Gepäck.
Bei der Durchsuchung machten die Beamten einen Fund: Sie entdeckten eine finnische Identitätskarte. Bei der genaueren Prüfung stellte sich heraus, dass das Dokument komplett gefälscht war. Die Polizei nahm den falschen Ausweis sofort an sich.
Die Beamten erstatteten Anzeige gegen den Mann. Er soll sich einen falschen amtlichen Ausweis verschafft und versucht haben, unerlaubt einzureisen. Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, verweigerten die Beamten dem 46-Jährigen die Einreise nach Deutschland.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung