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Kehl: Mann mit falschem Ausweis im Fernreisebus

Ein 27-jähriger Algerier wollte mit einem gefälschten Dokument über die Grenze. Die Bundespolizei stoppte ihn in Kehl.

Am 2. August kontrollierten Beamte der Bundespolizei an der Europabrücke in Kehl (Baden-Württemberg) einen Fernreisebus. Dabei fiel ihnen ein 27-jähriger Mann aus Algerien auf. Als die Polizisten ihn nach seinen Papieren fragten, zeigte er eine spanische Identitätskarte vor.

Doch die Beamten bemerkten schnell, dass mit dem Dokument etwas nicht stimmte. Sie zweifelte an der Echtheit der Karte und nahmen sie daraufhin sicher. Der Mann hatte versucht, mit dem gefälschten Ausweis unbemerkt einzureisen.

Da der Fall recht eindeutig war und der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ging alles sehr schnell. Die Staatsanwaltschaft Offenburg beantragte beim Amtsgericht ein sogenanntes beschleunigtes Verfahren. Das macht man oft bei einfachen Sachverhalten, damit die Sache schnell geklärt ist und man nicht mühsam Adressen im Ausland suchen muss.

Bereits am nächsten Tag, dem 3. August, folgte das Urteil. Das Amtsgericht Offenburg verurteilte den Mann wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen. Direkt nach dem Prozess wurde der Mann nach Frankreich zurückgewiesen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung

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