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Kehl: Jugendliche grillen trotz hoher Waldbrandgefahr

In Goldscheuer kam es am Dienstagabend zu einem Streit zwischen einem Anwohner und einer Gruppe Jugendlicher. Grund war ein Grillfeuer auf einem öffentlichen Platz.

Am Dienstagabend wollten mehrere Jugendliche in Goldscheuer (Stadt Kehl, Baden-Württemberg) grillen. Sie nutzten dafür einen öffentlichen Grillplatz, hatten das Feuer aber nicht bei der Gemeinde angemeldet. Das ist vor allem deshalb gefährlich, weil es seit längerer Zeit kaum geregnet hat und die Waldbrandgefahr aktuell sehr hoch ist.

Ein Mann beobachtete die Gruppe und sprach die Jugendlichen auf ihr Verhalten an. Dabei kam es zu einem Streit. Schließlich rief der Mann die Polizei.

Als die Beamten am Grillplatz eintrafen, waren die Jugendlichen bereits dabei, den Ort zu verlassen. Die Polizisten sprachen mit der Gruppe, doch die Jugendlichen zeigten sich wenig einsichtig. Sie hatten kaum Verständnis dafür, wie gefährlich die Lage durch die Trockenheit eigentlich ist. Die Beamten sprachen den Jugendlichen daraufhin einen Platzverweis aus.

Die Polizei warnt aufgrund der anhaltenden Trockenheit vor weiteren Unvorsichtigkeiten. In letzter Zeit kam es bereits zu Flächenbränden. Deshalb bittet die Polizei darum, keine Zigarettenkippen achtlos wegzuwerfen. Wer Rauch oder Feuer im Wald sieht, soll sofort die 110 oder 112 anrufen und den Ort genau beschreiben. Im Zweifel sollten Anrufer warten, bis die Feuerwehr eintrifft, um den Brandherd zu zeigen.

Zudem sollen Zufahrtswege im Wald freigehalten werden. Autos dürfen nur auf geeigneten Plätzen parken. Auf trockenem Gras kann nämlich schon ein heißer Auto-Katalysator einen Brand auslösen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeipräsidium Offenburg – zur Originalmeldung

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