Rheinau investiert in neues Büro für Bürgermeister
In Rheinau (Baden-Württemberg) sorgt die Ausstattung des Bürgermeisterbüros für Diskussionen. Nachdem das Thema in der Presse gelandet war, möchte Bürgermeister Christian Francken nun die Details öffentlich richtigstellen. Insgesamt fließen zwei Summen von jeweils rund 12.000 Euro in die Maßnahmen.
Ein Problem ist die Bürotür. Im Jahr 2024 wurde eine alte Doppeltür durch eine schalldichte Tür ersetzt. Diese ist jedoch zu niedrig: Sie ist nur 1,90 Meter hoch. Laut den technischen Regeln für Arbeitsstätten müssen Türen aber mindestens zwei Meter hoch sein. Für große Menschen ist die aktuelle Tür zu niedrig, was auch ein Problem für die Arbeitssicherheit ist. Deshalb wird die Tür nun ausgebaut, der Türsturz angehoben und eine neue Tür eingebaut. Inklusive Malerarbeiten kostet dieser Vorgang etwa 12.000 Euro.
Zusätzlich fehlt im Büro eine passende Ausstattung für Besprechungen. Aktuell gibt es neben dem Schreibtisch nur ein Sofa, zwei Sessel und einen kleinen Couchtisch. Ein vernünftiger Besprechungstisch mit sechs Stühlen fehlt, was die Arbeit mit Laptops oder Unterlagen fast unmöglich macht. Außerdem wird ein Bildschirm mit den nötigen Anschlüssen für digitale Präsentationen und Pläne angeschafft. Auch für diese Möbel und die Technik sind rund 12.000 Euro veranschlagt.
Der Bürgermeister betont, dass diese Investitionen nötig seien, um einen sicheren und modernen Arbeitsplatz zu schaffen, der den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die Details wurden bereits in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung besprochen.
Quelle: Rheinau – zur Originalmeldung