Kehl: 18-Jähriger mit Drogen in Fernzug gefasst
Es war Mitternacht am 6. August 2026, als die Bundespolizei in Kehl (Baden-Württemberg) einen grenzüberschreitenden Fernzug kontrollierte. Ein 18-jähriger Algerier bemerkte die Beamten und versuchte sofort, den Zug zu verlassen. Er wollte so der Kontrolle entgehen, doch die Polizisten konnten ihn rechtzeitig stoppen.
Als die Beamten den jungen Mann ansprachen, stellte sich schnell heraus, dass er keine Papiere für die Einreise nach Deutschland dabei hatte. Die Polizisten durchsuchten daraufhin seinen Rucksack. Dabei stießen sie auf eine beachtliche Menge an Drogen: In der Tasche befanden sich 25 Gramm Cannabisblüten und 25 Gramm Cannabisharz. Außerdem fanden die Beamten geringe Mengen Heroin und Ecstasy.
Die Polizei nahm alle Drogen sofort an sich. Dem jungen Mann wurde nach den Maßnahmen die Einreise in die Bundesrepublik verweigert.
Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen der versuchten unerlaubten Einreise. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung