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Kassel plant Zukunft des Arbeitsmarktes

Arbeitsmarktdialog 2026 Copyright und Urheber siehe Kassel

Im Philipp-Scheidemann-Haus trafen sich Experten und Betroffene zum Arbeitsmarktdialog. Es ging darum, wie die Stadt Kassel den Wandel der Arbeitswelt meistern will.

In Kassel (Hessen) kamen am 26. August zahlreiche Leute zusammen, die mit dem Arbeitsmarkt zu tun haben. Die Kommunale Arbeitsförderung der Stadt hatte den Dialog im Philipp-Scheidemann-Haus organisiert. Ziel war es, dass sich die verschiedenen Organisationen vernetzen und gemeinsam Lösungen für aktuelle Probleme finden.

Ein wichtiger Punkt war die Künstliche Intelligenz. In einem Fachvortrag erklärte Kerstin Gude-Benderoth, welche Chancen KI bietet, aber auch, wo die Schwierigkeiten liegen. Sie warf die Frage auf, ob KI den Menschen helfen kann, sich mehr selbst zuzutrauen und neue Dinge zu wagen.

Besonders bewegend war der Bericht von Yevhen Chaika. Er ist mit seiner Frau und Tochter nach Deutschland geflüchtet. Obwohl er in seiner Heimat bereits berufliche Erfahrung hatte, musste er hier fast bei null anfangen, weil ihm die Sprachkenntnisse fehlten. Chaika betonte, dass Integration nicht bedeute, ein anderer Mensch zu werden, sondern seinen Platz im neuen Land zu finden und dabei man selbst zu bleiben. Sozialdezernent Dr. Norbert Wett sagte dazu, dass dieser Weg zeige, wie wichtig Sprachkurse und gezielte Hilfe sind, um wieder in den Job zu kommen.

Nach den Vorträgen setzten sich die Teilnehmer an Tische, um konkret zu diskutieren. Es ging um verschiedene Gruppen: Menschen mit Behinderungen, Langzeitarbeitslose, junge Leute und ältere Arbeitnehmer. Auch die Themen Flucht und Migration standen im Fokus. Die Teilnehmer entwickelten praxisnahe Ideen und neue Projektansätze.

Die Ergebnisse dieser Gespräche werden nun zusammengestellt und an alle Beteiligten geschickt. Laut Sozial- und Digitaldezernent Dr. Norbert Wett sollen diese Impulse direkt in die Arbeitsmarktstrategie für das Jahr 2027 einfließen. So will die Stadt Kassel die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure verbessern und die Jobchancen für alle verbessern.

Quelle: Kassel – zur Originalmeldung

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