Kassel vergibt Geld für Kulturprojekte zur documenta
Im Jahr 2027 findet wieder die documenta in Kassel (Hessen) statt. Damit nicht nur die großen Namen im Rampenlicht stehen, will die Stadt auch die lokale freie Kulturszene unterstützen. Deshalb werden vier Projektförderungen ausgeschrieben. Jedes der ausgewählten Vorhaben bekommt 20.000 Euro.
Gesucht werden künstlerische Ideen, die während der documenta 16 für alle Menschen sichtbar und erlebbar sind. Es geht vor allem darum, Begegnungen zu schaffen und die Kunst in den Stadtraum zu bringen. Wichtig ist: Die Projekte müssen eigenständig sein und gehören nicht zum offiziellen Programm der documenta.
Bewerben können sich Künstler, Kollektive, Vereine, Projekträume oder Kultureinrichtungen, die ihren Sitz in Kassel haben. Es spielt keine Rolle, welche Kunstform genutzt wird. Kooperationen mit Partnern aus anderen Städten oder Ländern sind erlaubt, aber der Kern des Projekts muss in der Kasseler Szene liegen.
Das Geld kann für verschiedene Kosten genutzt werden. Dazu gehören Honorare, die Miete für Räume, Technik, Produktionskosten, Werbung sowie Reise- und Transportkosten. Eine unabhängige Jury entscheidet dann, wer das Geld bekommt. Dabei schauen die Experten vor allem auf die Qualität, ob das Projekt machbar ist und welchen Nutzen es für die Stadt hat.
Wer mitmachen möchte, muss sich online bewerben. Bevor der Antrag gestellt wird, ist ein persönliches Beratungsgespräch bei der Abteilung für Kulturförderung und -beratung im Kulturamt Pflicht. Die Frist für die Bewerbung läuft bis zum 15. Oktober 2026.
Alle weiteren Details und die Anmeldung gibt es unter https://www.kasselkultur.de/sonderfoerderung-documenta-jahr.
Quelle: Kassel – zur Originalmeldung