Karlstadt unterstützt Eigentümer bei Sanierung von Altbauten
Wer in Karlstadt am Main (Landkreis Main-Spessart, Bayern) ein Haus besitzt, kann nun mehr finanzielle Hilfe von der Stadt bekommen. Die Kommune möchte verhindern, dass Gebäude verfallen oder leer stehen, und will das alte Stadtbild bewahren. Seit dem 1. Januar 2025 gibt es dafür drei verschiedene Programme mit verbesserten Konditionen.
Das erste Programm richtet sich an alle, die Leerstände oder Baulücken in den Altorten schließen wollen. Hier wurde der maximale Zuschuss für private Sanierungen auf 15.000 Euro erhöht. Dieses Angebot gilt nun unbefristet.
Ein zweites Programm gilt speziell für den Stadtteil Karlburg. Wer dort im Sanierungsgebiet wohnt, bekommt Geld für die Gestaltung der Fassaden oder für umfassende Sanierungen. So soll der historische Charakter des Ortsteils erhalten bleiben.
Das dritte Programm konzentriert sich auf die Altstadt von Karlstadt. Hier werden vor allem Arbeiten innerhalb der Altstadtmauern gefördert. Dazu gehören die Instandsetzung von Fassaden, Fenstern, Türen, Dächern und Hoftoren. Auch die Neugestaltung von Höfen und Vorplätzen wird unterstützt. Da die Altstadt unter Ensembleschutz steht, rät das Bauamt den Besitzern, vorher die kostenlose Bauberatung im Rathaus aufzusuchen.
Ein wichtiger Punkt für alle Interessierten: Die Anträge müssen zwingend eingereicht und vom Bauamt genehmigt werden, bevor die Bauarbeiten beginnen. Wer erst baut und dann beantragt, geht leer aus. Die Formulare und die genauen Gebiete finden sich auf der Website der Stadt im Bereich Bauwesen & Stadtentwicklung.
Zusätzlich gibt es Hilfe für Gewerbetreibende. Die Stadtmarketing Karlstadt GmbH unterstützt mit der Kampagne "Karscht - aktiv gegen Leerstand" neue Geschäftsideen. Hier gibt es Mietzuschüsse und Hilfe bei der Bewerbung des Standorts, finanziert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Details dazu stehen auf der Seite der Stadtmarketing GmbH.