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Karlsruhe setzt neue Schilder gegen Geisterradler

Copyright und Urheber siehe Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe wehrt sich gegen Radfahrer, die auf der falschen Seite fahren. Jetzt hängen neue Warnschilder am Adenauerring.

In Karlsruhe (Baden-Württemberg) gibt es ein Problem mit sogenannten Geisterradlern. Das sind Leute, die mit dem Fahrrad auf der falschen Straßenseite fahren. Die Stadt möchte das jetzt stoppen und hat deshalb neue Hinweisschilder und Symbole auf der Straße angebracht.

Besonders wichtig ist das am Adenauerring. Dort wurden an fünf Stellen neue Schilder montiert. Der Grund für die Maßnahme ist ein schweres Ereignis: Vor zwei Jahren gab es dort einen tödlichen Unfall. Ein Radfahrer war damals auf der falschen Seite unterwegs und verursachte so den Crash.

Schon vor zwei Monaten hatte die Stadt ähnliche Schilder an der Nürnberger Straße und an der Ettlinger Allee auf der Höhe Schwarzwaldkreuz aufgestellt. Die Stadt warnt, dass Geisterradler oft an Einmündungen zu Unfällen führen. Autofahrer und andere Radfahrer rechnen dort einfach nicht damit, dass plötzlich jemand aus der falschen Richtung kommt. Auch auf schmalen Radwegen führt das Fahren in beide Richtungen oft zu Streit.

Die Stadt bittet nun alle, sich an die Regeln zu halten. Das gilt nicht nur für die normale Fahrbahn, sondern auch für die Radwege am Rand. Wer die Seite wechseln will, soll die offiziellen Kreuzungen und Querungsinseln nutzen, auch wenn das manchmal einen kleinen Umweg bedeutet. An Einmündungen sollen alle Verkehrsteilnehmer in beide Richtungen schauen, da dort auch Fußgänger mit Rollern oder Eltern mit kleinen Kindern auftauchen können.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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