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Ismaning setzt auf Wassersparen bei Hitze

Die Gemeinde Ismaning möchte den Wasserverbrauch senken. Deshalb gibt es neue Regeln für die Pflege von Grünflächen und Bäumen.

In Ismaning (Landkreis München, Bayern) wird verstärkt auf einen sparsamen Umgang mit Wasser gesetzt. Das gilt vor allem für Zeiten mit großer Hitze und Trockenheit. Zwar ist die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde gesichert, da Ismaning eigene Brunnen nutzt und nicht von den Stadtwerken München abhängig ist, doch die Gemeinde will die natürlichen Ressourcen schützen.

Das merkt man nun vor allem an den öffentlichen Rasenflächen. Die Gemeinde mäht das Gras seltener. Das hat einen einfachen Grund: Längeres Gras hält den Boden feuchter, sodass weniger Wasser zum Gießen nötig ist. Aus Gründen des Naturschutzes und für die Artenvielfalt werden die sogenannten Langgrasflächen nur noch zweimal im Jahr gemäht.

Auch bei den Bäumen gibt es ein festes Konzept. Nur frisch gepflanzte Bäume werden in den ersten zwei Jahren regelmäßig gegossen, damit sie gut anwachsen. Ältere Bäume bekommen kein extra Wasser mehr, da ihre Wurzeln tief genug reichen, um sich selbst zu versorgen.

Die Gemeinde ruft nun auch die Bürger dazu auf, mitzuhelfen. Wer Wasser sparen will, sollte Regenwasser in Tonnen oder Zisternen sammeln. Gießen ist am frühen Morgen oder späten Abend am sinnvollsten, weil das Wasser dann nicht so schnell verdunstet. Zudem wird empfohlen, Pflanzen zu wählen, die gut mit Trockenheit klarkommen, oder eine Tröpfchenbewässerung zu nutzen.

Ein weiterer Tipp betrifft die Reinigung von Wegen und Einfahrten: Diese sollten nicht mit dem Schlauch abgespritzt, sondern lieber mit dem Besen oder einer Kehrmaschine gereinigt werden.

Quelle: Ismaning – zur Originalmeldung

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