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Ismaning setzt auf Robinien für die Straßen

Die Gemeinde Ismaning erklärt, warum sie verstärkt Robinien in den Ort pflanzt und wo die Bäume hingegen tabu sind.

In Ismaning (Landkreis München, Bayern) werden bei der Auswahl neuer Bäume genauere Überlegungen angestellt. Die Gemeinde setzt nicht auf eine einzige Lösung für alle Orte, sondern auf eine Mischung verschiedener Arten. Das soll das Ortsbild abwechslungsreicher machen und verhindern, dass eine einzige Krankheit oder ein Schädling gleich alle Bäume im Ort vernichtet.

Besonders die Robinie wird dabei gezielt eingesetzt, auch wenn es über diese Baumart oft Diskussionen gibt. In der Natur, etwa in den Isarauen oder in Naturschutzgebieten, pflanzt die Gemeinde keine Robinien, da sie dort problematisch sein kann.

Im Straßenraum sieht es jedoch anders aus. Hier sind Robinien sehr robust. Sie halten Hitze, Trockenheit und Luftverschmutzung gut aus. Auch das Streusalz im Winter macht ihnen wenig aus, und sie brauchen nicht viel Wasser. Das ist vor allem dort ein Vorteil, wo der Boden versiegelt ist und kaum Wasser durchkommt.

Zusätzlich bietet die Robinie Vorteile für die Umwelt. Die weißen Blüten liefern wichtigen Nektar und Pollen für Bienen und andere Insekten. Außerdem hilft der Baum dabei, den Boden mit Stickstoff zu versorgen. Die Gemeinde Ismaning sieht die Robinie daher als wertvollen Teil eines Baumbestands, der an das Klima angepasst ist, solange sie am richtigen Platz steht.

Quelle: Ismaning – zur Originalmeldung

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