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Innenministerin besucht Wasserschutzpolizei in Emden

Daniela Behrens ging am Dienstag auf der Ems mit auf Patrouille. Gemeinsam mit dem Zoll kontrollierte sie Schiffe auf dem Wasser.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, war am Dienstag in Emden (Ostfriesland, Niedersachsen) zu Gast. Sie wollte sehen, wie die Arbeit der Wasserschutzpolizei im Alltag aussieht. Am Zollanleger im Emder Außenhafen wurde sie vom Polizeivizepräsidenten Arne Schmidt und dem Einsatzleiter der Wasserschutzpolizei, Fabian Heike, empfangen.

Danach ging es direkt aufs Wasser. Die Ministerin stieg an Bord des großen Küstenbootes "W3". Gemeinsam mit Beamten vom Zoll fuhr sie über die Ems. Während der Fahrt wurden verschiedene Schiffe kontrolliert, sowohl von Berufsschiffern als auch von Sportbootfahrern. Dabei ging es vor allem darum, wie die Polizei und der Zoll besser zusammenarbeiten und Informationen schneller austauschen können.

Im Gespräch erfuhr die Ministerin auch, wie schwierig die Lage im Bereich des Dollerts ist. Da dies ein Grenzgebiet ist, arbeitet die Station in Emden eng mit der niederländischen Waterpolitie zusammen. Ein weiteres Thema war der Schutz wichtiger Anlagen am Meer. Die Polizei muss hier wachsam sein, da es auch sogenannte hybride Bedrohungen gibt, also Angriffe, die nicht immer sofort als solche erkennbar sind.

Die Ministerin betonte nach der Fahrt, dass Sicherheit auf dem Wasser nicht an Landesgrenzen aufhört. Deshalb sei die Zusammenarbeit mit den Partnern aus den Niederlanden und dem Zoll so wichtig. Gegen 11 Uhr kehrte das Boot zum Zollanleger im Außenhafen zurück und der Besuch endete.

Quelle: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg – zur Originalmeldung

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