Homberg (Efze): Ehrungen für die Feuerwehr auf dem Marktplatz
Am Donnerstag, dem 27. August, war auf dem Marktplatz in Homberg (Efze, Hessen) viel los. Ab 19 Uhr versammelten sich dort die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Stadt. Es ging um Anerkennung: Die Stadt wollte den Helfern öffentlich danken, die rund um die Uhr bereitstehen, wenn jemand Hilfe braucht.
Insgesamt wurden fast 40 Einsatzkräfte geehrt. Dabei waren auch Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr dabei. Einige bekamen Auszeichnungen für ihre langjährige Treue, andere wurden befördert, weil sie wichtige Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule bestanden hatten. Bürgermeister Dr. Nico Ritz betonte, dass dieser Einsatz nicht selbstverständlich sei und deshalb auch öffentlich auf dem Marktplatz gewürdigt werde.
Besonders die Arbeit mit den Jüngsten stand im Fokus. Leon Reimann und Christian Förster aus der Kernstadt sowie Kerstin Freund aus Dickershausen erhielten Medaillen für die Förderung der Kinderfeuerwehr. Auch die Jugendfeuerwehr aus Mühlhausen und Roppershain wurde mit Florianmedaillen ausgezeichnet. Zudem gab es Leistungsabzeichen für die Teilnahme an der Hessischen Feuerwehrleistungsübung.
Für die langjährigen Dienste gab es Anerkennungsprämien vom Land Hessen. Michael Bühn und Frank Vogtmann waren dabei besonders lange im Dienst und wurden für 40 Jahre aktive Arbeit geehrt. Swen Doerfert erhielt eine Auszeichnung für 30 Jahre, während Florian Freund und Sebastian Otto für 20 Jahre gewürdigt wurden. Zehn Jahre Dienstzeit erreichten Florian Junker, Nicole Koch, Johannes Trieschmann und Anna-Catharina Wiegand.
Auch in der Führung gab es Neuigkeiten. Mehrere Kameraden stiegen in den Rang des Löschmeisters oder Brandmeisters auf. Jörg Rohde wurde nach 21 Jahren Dienstzeit zum Ehren-Stadtbrandinspektor ernannt. Zudem erhielten Hedwig Matys, Heinz Flögel und Jörg Rohde die St. Florian-Medaille für ihre Verdienste.
Die Feuerwehr aus Homberg ist die größte im gesamten Schwalm-Eder-Kreis. Sie hilft nicht nur in der eigenen Stadt, sondern ist auch überregional bei Einsätzen und in der Ausbildung tätig. Landrat Winfried Becker lobte diese Tradition, die Ehrungen mitten in der Gesellschaft durchzuführen.