Höchste Auszeichnung für Hermann-Josef Bentler aus Hövelhof
Hermann-Josef Bentler aus Hövelhof (Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen) hat eine besondere Ehre erfahren. Er erhielt das Ehrenkreuz in Gold. Das ist die höchste Auszeichnung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Die Übergabe fand auf der Wewelsburg statt, als dort die Bezirksmitgliederversammlung abgehalten wurde. Thomas Kutschaty, der Landesverbandsvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, überreichte die Auszeichnung. Dabei war auch die Regierungspräsidentin und Bezirksvorsitzende Anna Katharina Bölling anwesend. In seiner Rede lobte Kutschaty Bentler als einen echten Motor für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen.
Bentler ist schon sehr lange aktiv. Bereits 1987 organisierte er als Sozialarbeiter beim Kreisjugendamt Paderborn regelmäßige Fahrten mit Jugendlichen zur Kriegsgräberstätte Ysselsteyn. Später vertrat er den Landesverband NRW von 1999 bis 2021 im Bundesjugendausschuss und entwickelte dort Konzepte für die Arbeit mit jungen Menschen. Auch im Vorstand des Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe brachte er sich über mehrere Jahre als Beisitzer ein.
Seit 2008 ist er zudem im Kreisvorstand tätig. Dort leitet er den Arbeitskreis für Regional- und Zeitgeschichte und plant jedes Jahr Veranstaltungen zum Thema Erinnerungskultur. Ein wichtiger Termin in seinem Kalender ist zudem die jährliche Auftaktveranstaltung zur Haus- und Straßensammlung in Paderborn. Im Jahr 2019 half er außerdem dabei, die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag des Landes NRW in Hövelhof zu gestalten.
Das Ehrenkreuz in Gold ist nicht die erste Ehrung für den Mann. Zuvor hatte ihn der Landesverband NRW bereits mit der Goldenen Nadel und der Albert-Schweitzer-Medaille ausgezeichnet.