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Hitzewarnung für Garching: So schützen Sie sich

Die Stadt Garching warnt vor den Gefahren extremer Hitze. Besonders für Senioren, Kinder und Kranke können die hohen Temperaturen gefährlich werden.

In Garching (Landkreis München, Bayern) wird die Hitze immer mehr zum Problem. Die Stadt weist darauf hin, dass extreme Temperaturen den Körper stark belasten. Vor allem für bestimmte Gruppen ist das Risiko hoch: Das gilt für ältere und pflegebedürftige Menschen, Schwangere sowie chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen. Auch Kinder, insbesondere Säuglinge und Kleinkinder, Menschen mit Übergewicht, Obdachlose und alle, die draußen arbeiten müssen, sind besonders gefährdet.

Die Stadt bittet die Bürger, aufeinander Acht zu geben. Wer jemanden sieht, der mit der Hitze kämpft, soll respektvoll Hilfe anbieten – zum Beispiel Wasser geben oder einen schattigen Platz suchen. Im Notfall muss sofort die 112 gerufen werden.

Damit die Menschen in der Stadt genug trinken, gibt es drei öffentliche Trinkwasserbrunnen, an denen man kostenlos Wasser zapfen kann. Diese stehen am Maibaumplatz, am Bürgerpark (hinter der Toilettenanlage) und am Garchinger See bei der Grillwiese. Wer eine eigene Flasche dabei hat, kann diese zudem an sogenannten Refill-Stationen kostenlos auffüllen. Das sind Cafés, Apotheken oder Geschäfte, die mit einem blauen Aufkleber markiert sind. Eine Übersicht findet man auf der Seite refill-deutschland.de.

Zusätzlich gibt es eine digitale „Kühle-Orte-Karte“. Dort sind Grünanlagen, Badestellen und kühle Gebäude eingetragen. Die Stadt möchte diese Liste erweitern und bittet alle, die weitere kühle Plätze in Garching kennen, dies per E-Mail mitzuteilen.

Um gesund durch den Sommer zu kommen, gibt die Stadt praktische Tipps: Man sollte die pralle Sonne meiden und körperlich anstrengende Dinge lieber morgens oder abends erledigen. Fenster und Rollläden tagsüber geschlossen halten und erst nachts lüften. Wichtig ist es, viel Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken, auch wenn man keinen Durst hat. Bei der Ernährung helfen leichte Kost wie Obst und Salate. Helle, luftige Kleidung, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung schützen die Haut. Wer Medikamente nimmt, sollte mit seinem Arzt oder in der Apotheke klären, ob die Hitze die Wirkung beeinflusst.

Wer sich automatisch warnen lassen will, kann die WarnWetter-App des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nutzen oder den Newsletter auf hitzewarnungen.de abonnieren.

Quelle: Garching bei München – zur Originalmeldung

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