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Hessen investiert Millionen in Bildungschancenpaket

Copyright und Urheber siehe Landesregierung Hessen

Die Landesregierung setzt zusätzliche Gelder und neue Lehrerstellen ein, um Schüler besser auf die digitale Welt vorzubereiten.

Die Landesregierung in Wiesbaden (Hessen) legt ein neues Bildungschancenpaket auf. Bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode fließen dafür zusätzlich 50 Millionen Euro in das System. Das kommt oben drauf auf den diesjährigen Rekord-Bildungsetat, der insgesamt 6,2 Milliarden Euro umfasst.

Ein wichtiger Teil der Entscheidung betrifft das Personal: Für dauerhafte Maßnahmen werden 680 neue Lehrkräftestellen finanziert. Die Regierung will damit vor allem die wichtigsten Grundfertigkeiten der Schüler verbessern. Zudem sollen die Jugendlichen besser auf die digitale Welt und den Umgang mit künstlicher Intelligenz vorbereitet werden. Ziel ist es, die Motivation der Schüler zu steigern und allen gleiche Perspektiven zu bieten.

Kultusminister Armin Schwarz betonte in seiner Regierungserklärung im Landtag, dass die Gesellschaft gut ausgebildete Leute für die Berufswelt brauche. Ein Erfolg sei dabei die niedrige Quote an Schulabbrechern in Hessen, die bundesweit auf Platz eins liege. Das Ministerium führt dies vor allem auf die konsequente Förderung der deutschen Sprache zurück.

Besonders hervorgehoben wurden die sogenannten Vorlaufkurse. Hessen war das erste Bundesland, das diese verpflichtenden Deutschkurse bereits ein Jahr vor der Grundschule eingeführt hat. Aktuell nehmen rund 17.000 Kinder an diesen Kursen teil, was fast einem Drittel eines Jahrgangs entspricht. Laut Ministerium haben seit dem Start des Programms weit über eine Viertelmillion Kinder davon profitiert.

Quelle: Landesregierung Hessen – zur Originalmeldung

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