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Haslach: Frontalzusammenstoß mit brennendem Auto

Ein 19-Jähriger raste am Samstagnachmittag mit seinem VW in den Gegenverkehr. Drei Menschen wurden bei dem schweren Unfall lebensgefährlich verletzt.

Es war später Samstagnachmittag, als es am westlichen Ortseingang von Haslach (Kreis Offenburg, Baden-Württemberg) zu dem schweren Unfall kam. Ein 19-jähriger Fahrer lenkte seinen VW Polo aus bisher unbekannten Gründen nach links in den Gegenverkehr. Dort krachte er frontal auf einen Toyota aus den Niederlanden, in dem drei Menschen saßen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Polo von der Straße geschleudert. Im angrenzenden Grünstreifen fing das Auto plötzlich Feuer. Andere Autofahrer, die das Geschehen beobachteten, zögerten nicht. Sie eilten zu dem brennenden Wagen und retteten die Insassen gerade noch rechtzeitig aus dem Feuer.

Insgesamt befanden sich sechs Menschen in den beiden Fahrzeugen. Drei von ihnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Die Rettungskräfte waren in großer Zahl im Einsatz. Zwei Notärzte und fünf Rettungswagen-Teams versorgten die Verletzten direkt an der Unfallstelle. Zwei der Schwerverletzten mussten mit dem Hubschrauber in Kliniken geflogen werden.

Die Polizei aus Haslach und der Verkehrsunfalldienst aus Offenburg sperrten die B33 komplett ab. Die Straße blieb über mehrere Stunden dicht. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Offenburg kam ein Sachverständiger zum Einsatz, um den Unfall genau zu rekonstruieren. Gegen 23 Uhr konnten die Beamten die Sperrung wieder aufheben.

Der Sachschaden an den Autos wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an, um herauszufinden, warum der junge Fahrer auf die Gegenspur geriet. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Offenburg – zur Originalmeldung

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