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Hamburg-Wilhelmsburg: Sieben Männer nach Lagerhallen-Einbruch festgenommen

In der Dratelnstraße stiehl eine Gruppe von Männern starke Medikamente aus einer Lagerhalle. Die Polizei konnte alle sieben Verdächtigen schnappen.

Am Abend des 29. Juli gegen 19:40 Uhr ging in einer Lagerhalle in Hamburg-Wilhelmsburg (Hamburg) in der Dratelnstraße der Einbruchsalarm los. Ein Zeuge bemerkte das Ganze und rief sofort die Polizei. Er sah, wie mehrere Männer vom Gelände flüchteten.

Die Polizei startete eine große Jagd. Mehr als zwei Dutzend Streifenwagen und eine Hundeführerin mit ihrer Hündin Hilde suchten das Gebiet ab. In der Halle fanden die Beamten heraus, was passiert war: Die Diebe hatten einen Karton mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln gestohlen. Um die Beute abzutransportieren, hatten sie bereits mehrere Paletten bereitgestellt.

Bei der Fahndung nahmen die Polizisten insgesamt sieben Männer fest. Die Gruppe war international besetzt: Es sind vier Dänen im Alter von 18, 22, 27 und 37 Jahren, ein 23-jähriger Niederländer, ein 22-jähriger Syrer und ein 39-jähriger Amerikaner. In einem Auto der Männer fanden die Beamten Teile der gestohlenen Medikamente und nahmen diese sicher.

Nachdem die Polizei die Männer identifiziert hatte, kamen sie ins Untersuchungsgefängnis. Ein Haftrichter entscheidet nun, ob sie in Untersuchungshaft bleiben.

Zuerst nahm der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen auf. Jetzt übernimmt das Dezernat für Verbraucherschutzdelikte die Arbeit. Die Ermittlungen dauern noch an. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Hamburg – zur Originalmeldung

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