Sprengung in Hamburg-Altstadt: Vier Männer festgenommen
Gegen 1 Uhr und 20 Minuten in der Nacht kam es in der Mönckebergstraße in Hamburg-Altstadt (Hamburg) zu einem heftigen Knall. Ein Mann war zum Eingangsbereich eines Geschäftsgebäudes gelaufen und ließ dort plötzlich einen Sprengkörper hochgehen. Durch die Explosion zersprangen Schaufenster und es entstanden Schäden am Gebäude selbst.
Zeugen hörten den Knall und sahen kurz darauf, wie ein Mann schnell in ein Auto stieg, das offenbar schon für die Flucht bereitstand. Der Wagen raste sofort vom Ort weg.
Die Polizei startete eine große Fahndung. Mehrere Streifenwagen suchten die Gegend ab. Dabei halfen auch Beamte aus dem Polizeipräsidium Rostock. Die Jagd endete schließlich auf der Autobahn A24 in Mecklenburg-Vorpommern. Dort konnten die Polizisten das Fluchtfahrzeug stoppen.
Im Wagen saßen vier Männer im Alter zwischen 19 und 50 Jahren. Die Beamten nahmen alle vier vorläufig fest und beschlagnahmten das Auto. Nachdem die ersten Maßnahmen bei der Polizei abgeschlossen waren, kamen die Männer in das Untersuchungsgefängnis.
Glücklicherweise wurde niemand bei der Explosion verletzt. Das Landeskriminalamt (LKA 75), das für Sprengstoffdelikte zuständig ist, übernimmt nun die weiteren Ermittlungen. Ob und inwieweit sich die vier Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.