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Hamburg: Betrunkene Frau auf Bahnsteig kollabiert

Eine 42-Jährige lag regungslos am Hamburger Hauptbahnhof. Die Bundespolizei musste die Frau mit starken Mitteln wecken.

Es war kurz nach neun Uhr abends am 27. August 2026, als ein Bahnreisender im Hamburger Hauptbahnhof (Hamburg) etwas bemerkte. An den Gleisen 11 und 12 lag eine 42-jährige Frau auf dem Boden. Sie bewegte sich nicht mehr, woraufhin der Mann sofort eine Streife der Bundespolizei informierte.

Als die Beamten bei der Frau ankamen, sah es zunächst schlimm aus. Die Frau zeigte keine Anzeichen von Leben. Die Polizisten mussten sie mit Schmerzreizen wecken, bevor sie endlich wieder reagierte. Es stellte sich schnell heraus, dass die Frau extrem betrunken war. Sie war völlig orientierungslos und glaubte bei der Befragung, sie befinde sich in Elmshorn und nicht in Hamburg.

Da die Frau nicht mehr alleine laufen konnte, nahmen die Beamten sie fest und brachten sie auf das Revier im Hauptbahnhof. Dort wurde ein Atemalkoholtest gemacht. Das Ergebnis war hoch: Die Frau hatte 2,58 Promille im Blut. Ein Amtsarzt untersuchte sie daraufhin und bestätigte, dass sie in Gewahrsam bleiben könne.

Nachdem die Frau ausgeschlafen hatte und wieder ruhig war, führten die Polizisten ein Präventionsgespräch mit ihr. Sie warnten sie vor den Gefahren an den Gleisen. Gegen Mitternacht, um 00:04 Uhr, konnte sie schließlich entlassen werden, da sie wieder wegefähig war.

Die Bundespolizei nutzt den Vorfall für eine allgemeine Warnung. Wer stark betrunken an Bahnanlagen unterwegs ist, riskiert schwere Unfälle oder Stürze auf die Gleise. Damit gefährden solche Menschen nicht nur sich selbst, sondern auch andere Reisende und die Helfer vor Ort.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg – zur Originalmeldung

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