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Hallenberg warnt vor giftigen Raupen an Eichen

Copyright und Urheber siehe Hallenberg

In Hallenberg breiten sich Eichenprozessionsspinner aus. Die Stadt warnt die Bewohner vor den gefährlichen Brennhaaren der Tiere.

In Hallenberg (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es derzeit ein Problem mit dem Eichenprozessionsspinner. Wegen des Klimawandels breitet sich der Nachtfalter immer mehr in den Mittelgebirgen aus. Jetzt ist er auch im Stadtgebiet von Hallenberg häufiger zu finden.

Besonders gefährlich sind die Raupen und ihre Gespinste. Die Tiere haben feine Brennhaare mit einem Eiweißgift. Wenn man diese Haare berührt oder einatmet, kann das zu starkem Juckreiz, roten Pusteln und Hautreizungen führen. In schlimmen Fällen bekommen Menschen sogar Atembeschwerden oder bekommen Asthma-ähnliche Reaktionen. Das Problem ist, dass die giftigen Haare über Jahre in den Gespinsten bleiben und auch dann noch wirken, wenn die Raupen längst weg sind.

Die Stadt kann die Tiere nicht überall in den Wäldern oder in der Natur bekämpfen. Deshalb konzentriert sie sich auf Orte, an denen viele Menschen sind. Das betrifft vor allem Spielplätze, Kindergärten, Schulen, Grünanlagen und stark genutzte Wege. Dort lassen Fachfirmen befallene Bäume behandeln und entfernen die Gespinste fachgerecht.

Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass nicht jedes Netz am Baum gefährlich ist. Der Eichenprozessionsspinner befällt nur Eichen. Andere Insekten machen zwar auch Gespinste an verschiedenen Sträuchern oder Bäumen, diese sind aber meist harmlos.

Die Bewohner sollen befallene Eichen auf keinen Fall selbst berühren oder die Gespinste entfernen. Wer einen Verdacht hat, sollte den Bereich meiden und die Stadt informieren. Als Ansprechpartner steht Markus Genster unter der Telefonnummer 0151 152 644 18 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Man sollte dabei eine möglichst genaue Ortsangabe machen. Die Stadt prüft die Bäume dann und stellt bei Bedarf Warnschilder auf.

Wer mehr über die Tiere wissen will, kann auf der Webseite des NABU nachsehen.

Quelle: Hallenberg – zur Originalmeldung

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